Ganzheitliche Behandlung durch manuelle Therapie
Osteopathie ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode mit dem Ziel der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Osteopathie ermöglicht es, strukturelle, organische und craniosacrale Auffälligkeiten zu erkennen und durch gezielte Reize Blockaden im Körper zu lösen.
Bei der osteopathischen Befundung und Behandlung sind die Hände das wichtigste Werkzeug. Durch sie erspürt und behebt die Osteopathin bzw. der Osteopath vorhandene Dysfunktionen.
- Behandlung des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln)
- Viszerale Osteopathie (innere Organe)
- Craniosakrale Therapie
- Sportosteopathie
Ihr Experte in der Osteopathie
Manuel Kolm
Osteopath, Physiotherapeut
Wahltherapeut aller Kassen
Strukturelle Osteopathie
Die Osteopathin bzw. der Osteopath ist bestrebt, eine differenzierte Diagnose über funktionelle und strukturelle Störungen des Bewegungsapparates zu erfassen, wie
Bewegungseinschränkungen der Gelenke und Wirbelsäule
Festigkeit der Bandstrukturen
Spannungen und Verkürzungen der Muskulatur
Verschieblichkeit des Bindegewebes
und deren Auswirkungen auf den restlichen Körper (Organe, andere Gelenke, Haltung etc.). Mittels präziser manueller Techniken wie Mobilisation, Manipulationen (Korrekturen von blockierten Wirbelsäulensegmenten) oder Weichteiltechniken werden körpereigene Regulationsmechanismen in Gang gesetzt, um so die Selbstordnung des Körpers wiederherzustellen.
Viszerale Osteopathie
Die Organe sind am Bewegungsapparat befestigt und bekommen so ihren Halt und ihren Platz im Körper. Sie haben daher eine starke Verbindung zur Wirbelsäule, zum Becken, zu den Rippen, zum Schultergürtel, zu den Knochen, Muskeln und Faszien.
Beispielsweise können Einschränkungen der viszeralen Beweglichkeit (Mobilität der Organe) zu Funktionsstörungen der inneren Organe, aber auch zu Fernwirkungen wie Rückenschmerzen führen. Verstopfungen oder Blasenentzündungen können Beschwerden am Hüftgelenk oder an der Lendenwirbelsäule auslösen.
Die Gründe für Dysfunktionen der Organe sind sehr unterschiedlich, wie z.B. Infektionen, Operationen, Fehlernährung, schlechte Haltung, Skoliosen oder emotionale Belastungen. Die Konsequenz daraus ist, dass die belasteten Organe Spannungen aufbauen, die in der Folge auf den Bewegungsapparat übertragen werden.
Ziel ist es, Störungen des Bewegungsapparates mittels Behandlung des Organsystems zu verbessern.
Craniosacrale Osteopathie
Der Schädel des Menschen besteht bei seiner Geburt aus mehreren Knochen. Im weiteren Verlauf der Jahre verknöchern diese Segmente im Bereich der Schädelnähte (Suturen).
Die Osteopathie geht davon aus, dass zwischen den einzelnen, nun verbundenen Teilen des Schädels rhythmische Bewegungen spürbar sind, man spricht hier vom „primär respiratorischen Mechanismus“. Diese wellenartige Fluktuationsbewegung breitet sich im ganzen Körper aus. Ist nun eine Struktur, wie z.B. eine Schädelnaht, durch einen Sturz oder Unfall blockiert, kann es zu einer Behinderung des gesamten Systems kommen. In weiterer Folge kann es zu körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder anderen funktionellen Erkrankungen kommen.
Bei der Behandlung versucht die Osteopathin bzw. der Osteopath diesen Rhythmus über ihre bzw. seine Hände wahrzunehmen und die Bewegungseinschränkungen zu erfassen. An diesen Stellen folgt die Therapeutin bzw. der Therapeut der Bewegung, bis eine spürbare Entspannung eintritt und wieder ein „normaler“ Rhythmus erkennbar ist.
Ihr Weg zur Osteopathie
Was brauche ich für den ersten Termin?
Sie benötigen eine ärztliche Verordnung (Zuweisung), die in den meisten Fällen von Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt oder Ihrer Fachärztin bzw. Ihrem Facharzt ausgestellt wird. Bitte nehmen Sie, falls vorhanden, auch alle relevanten medizinischen Befunde wie Arztbriefe, Röntgen, MRT, OP Berichte und Reha-Berichte mit. Diese sollen im Idealfall nicht älter als 2 Jahre sein. Außerdem wären eine bequeme Sportkleidung und ein großes Handtuch von Vorteil.
Wie läuft die erste Einheit ab?
In der ersten Sitzung wird eine ausführliche Anamnese (Patientengespräch) durchgeführt, um Ihre Beschwerden einzugrenzen. Anschließend folgen Bewegungstests um diesen Ansatz zu bestätigen. Danach wird ein individueller Behandlungsplan erstellt und die eigentliche Einheit kann starten.
Wie lange dauert eine Einheit?
Die erste Einheit dauert aufgrund der komplexen Anamnese und nachfolgenden Behandlung ca. 60 Min. Die Folgebehandlungen hängen stark vom individuellen Thema ab. Sie können zwischen 30 bis 60 Minuten dauern und auch die Anzahl der Termine variiert stark nach dem individuellen Problem.
Was mache ich wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?
Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte rechtzeitig (24h vor dem vereinbarten Termin) ab, andernfalls behält sich die Therapeutin bzw. der Therapeut das Recht vor, den Termin in Rechnung zu stellen.
Kosten und Rückerstattung
Da die Osteopathie in Österreich kein eingetragener Beruf ist, gibt es auch von den Krankenkassen keine Rückerstattung und die Honorarnote muss von der Patientin bzw. vom Patienten selbst getragen werden.
Wenn Sie eine private Kranken- oder ambulante Zusatzversicherung abgeschlossen haben, die "Alternativmedizin" oder "Komplementärmedizin" abdeckt, bekommen Sie die Kosten für Osteopathie je nach Tarif teilweise oder sogar vollständig zurückerstattet.
Gesundheitshunderter der SVS
Eine Ausnahme bildet dabei der Gesundheitshunderter der SVS, welchen Versicherte einmal im Jahr für die Osteopathie nutzen können. Genauere Infos entnehmen Sie bitte dem angegeben Link: https://www.svs.at/cdscontent/?contentid=10007.817071&portal=svsportal
